Arbeit 4.0
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Was Sie Held bei Ihren Mitarbeitern  werden – Mit Digital Leadership 

Was Sie mit Digital Leadership das Homeoffice beherrschen 

Im Jahr 2030 werden wir unseren Studierende an Hochschulen und Management-Akademien aus dem “Corona-Jahr 2020” berichten. Es ist ein Jahr, dass in die Geschichte eingegangen ist. In diesem Jahr konnten wir in nahezu allen Unternehmen einen ruckartigen Kulturwandel erleben. In wenigen Monaten war etwas möglich, was die meisten Manager und Führungskräfte erst in ihrer nachfolgenden Generation für realistisch gehalten haben. In kürzester Zeit waren wurden nicht nur tech­nische Voraussetzungen für die virtuelle Zusammenarbeit möglich, sondern komplette Belegschaften arbeiteten Remote im Homeoffice. Nach dem “Lockdown” von März bis Juni 2020 war es gesellschaftlich akzeptiert, dass Arbeiten nicht zwangsläufig mit Präsenz in Unternehmen einhergehen muss. Aus der Distanz gebührt den Fach- und Führungskräften Respekt, die durch ihren Einsatz und ihr Engagement die Wirtschaft am Laufen gehalten haben.  

Doch die Krise hat auch gezeigt, dass Führungskräfte in ihrer täglichen Arbeit nicht zu beneiden sind. In der Kürze der Zeit oblag ihnen die Aufgabe, diesen Wandel zu gestalten. Seitdem befinden sie sich in einer (er-)drückenden Sandwichposition. Einerseits müssen sie diesen Wandel für ihre Mitarbeiter ad hoc umsetzen und mit ihnen ausschließlich aus der Distanz zusammenarbeiten. Andererseits ahnen sie bereits, dass dieser Wandel nicht temporär, sondern langfristig anhalten wird. Spätestens jetzt weiß jede Führungskraft, dass der Wandel keine Ausnahme sondern die Regel ist. Wandel zu gestalten wird zu einer originären Führungsaufgabe und die Führungskpmpetenzen müssen sich in Zukunft an der Fähigkeit messen lassen, MItarbeiter wertschätzend mit auf den Weg zu einer nachhaltigen Performance mitzunehmen. 

Es heißt jetzt: Chancen der ersten Schritte der Digitalisierung nutzen, anstatt zurück zu rudern. Corona ist wie ein Kontrastmittel: die Unternehmen, die es jetzt schaffen, sich auf die Digitalisierung einzustellen, werden in Zukunft profitabel sein. Einige Führungskräfte möchten das nicht. Sie fürchten die Herausforderungen und Veränderungen. Manche fühlen sich überfordert. Einige können es nicht. Letzteren fehlen Fähigkeiten, Erfahrungen, Reflexionen von ihren Mitarbeitern oder Geschäftsleitungen. Einige Warten auf fertige Konzepte, ein Kompletttraining für den »Job von morgen«. Sie möchten zu viel, alles auf einmal, jetzt und sofort. 

 

Die Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half (2019) zeigt, dass mehr als drei Viertel (78 Prozent) der befragten Führungskräfte zuversichtlich sind, den digitalen Wandel mit dem aktuellen Führungsteam erfolgreich umzusetzen. Zugleich sind dieselben Führungskräfte (74 Prozent) skeptisch im Hinblick der erfolgreichen Schulung ihrer Mitarbeiter in den neuen Technologien.

 

Da verwundert es nicht, dass die Anzahl der Berater zum Thema Digital und Transformation in den letzten Jahren unermesslich gestiegen ist. Sie fordern alle Dasselbe: Mehr Engagement für die digitale Transformation. Somit schürt diese Branche eben genau diese Ängste: Perfektionismus, Unwissenheit, Unfähigkeit. Zugleich vergessen sie, dass die meisten Führungskräfte allein von ihrer Arbeitszeit in der täglichen Arbeit überfordert sind. “Auch das noch!”, stöhnen viele Führungskräfte in Anbetracht ihrer Alltagsarbeit auf Schreibtisch und Clouds. 

Dabei ist Angst die denkbar schlechteste Voraussetzung für die initiative und Entwicklung von Digitaler Fitness. Angst ist lediglich ein starkes Verkaufsargument für Beratungen und Trainingsinstitute. Sie brauchen keine Therapie und kein psychologisches Training für ihr Change Management. Führungskräfte brauchen Kommunikation auf Augenhöhe, sie möchten an die Hand genommen werden, brauchen manchmal nur einen kleinen Schubs, ein kurzes Gespräch. Die meisten Entscheider besitzen große Potentiale, eine unbändige intrinsische Motivation und den Willen, besser zu werden. Diese müssen wieder entdeckt werden, damit sie Helden ihrer Arbeits- und Lebenszeit werden. 

 

Möchten Sie in die deutsche Wirtschaftsgeschichte eingehen? Soll von Ihnen in zehn Jahren in deutschen Hörsälen berichtet werden? Dann sollten Sie für eine digitale Transformation die Erkenntnisse zum Thema Digitalisierung stringenter und zielführender in die unternehmerische Praxis überführen. Erfolgreiche Führungskräfte fördern nämlich digitale Kompetenzen, ermutigen ihre Mitarbeiter zu kreativer Risikobereitschaft, schaffen Räume für strategisches Denken und kollaborative Strukturen. Und sie gehen selbst mit gutem Beispiel voran. Das gelingt ihnen, indem sie ihre Handlungsoptionen mit Hilfe dieses Buches erweitern.

 

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