elearning, Blended Learning, Moocs, Digitales Lernen
10. Februar 2015

Medienkompetenz – Die Lüge der digitalen Bildung

Print Friendly, PDF & Email

Medienkompetenz bei Kindern

ist in aller Munde. Seit ich mich Anfang der 90er Jahre mit Digitalität beschäftige, bin ich mittlerweile mit allen Formen des digitalen Lernen konfrontiert gewesen. Ob es nun „Computer Based Training“ hieß oder „Web Based Training“ oder „Blended Learning“ oder oder oder. Alles habe ich mir angeschaut und stellte immer wieder fest, dass erstens diese Formen sehr selten Akzeptanz (auch bei mir!) fanden und zweitens immer eine technophile Euphorie entstand, sobald das Kind einen neuen Namen bekam. Es wurde nun Zeit, mit dem Wirtschaftsjournalisten Ingo Leipner dieses Thema aufzuarbeiten und Fragen zu stellen, die niemand (oder viel zu wenige) stellen:

 

  • Wie verläuft eigentlich die geistige und kognitive Entwicklung von Kindern?
  • Welche Wirkung entfalten digitale Medien auf den unterschiedlichen Stufen ihrer Entwicklung?
  • Welche pädagogischen Konzepte sind für diese Entwicklungsstufen angemessen?
  • Brauchen wir tatsächlich mehr Computer und Tablets in Schulen?

 

Antworten darauf und noch viel mehr Ernüchterndes und Überraschendes gibt es im neuen Buch „Die Lüge der digitalen Bildung“ (erschienen März 2015) in Ihrem Buchhandel (oder hier, offizielle Pressemitteilung des Verlags). Wer nicht lesen möchte kann auch zuhören. Hier kann man den Vortrag zum Buch buchen. Hier sind eine Medienerähnungen und Interviews zu sehen und zu hören.

 

FAZ (23.07.2015):“Zeitgemäße Argumente – aus der Hirnforschung, der Entwicklungs- und der Motivationspsychologie“

DIE WELT (28.04.2015): „In der Tradition der Streitschrift“

Berliner Zeitung (22.04.2015): „Medien-Prof empfiehlt Kindheit ohne PC und Smartphone“

FOCUS (07.03.2015): „Provokantes Buch“

 

798

Kommentare(3)

Comments are closed.

COMMENTS (3)