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Kritik an ChatGPT Künstliche Intelligenz (KI) – Digitale Transformation in Gefahr?

Kritik ChatGPT künstlicher Intelligenz, Chatbot, Sprach-KI. Digitale Transformation und das Risiko

In den vergangenen Jahren haben Künstliche Intelligenz (KI), besonders das Machine Learning, die generative KI und konkret KI-Anwendungen in Form von Chatbots wie ChatGPT-4 erhebliche Fortschritte gemacht und beeindruckende Anwendungen hervorgebracht. Das fügt sich nahtlos an meine Digitalkritik mit dem Buch „Die Lüge der digitalen Bildung„.

Dennoch gibt es bei der Implementierung und Nutzung dieser Technologien Intelligenz-Gefahren und konkrete Kritikpunkte, die mich nachdenklich stimmen, etwa der Artikel der Computerlinguistin Emily Bender in der NZZ.

Gesellschaftlich befinden wir uns aktuell in der Diskussion einer ChatGPT-Kontroverse. In diesem Blogartikel möchte ich die am häufigsten genannten Kritikpunkte an KI und speziell an Chat GPT 4  beleuchten, um ein Verständnis der Herausforderungen und potenziellen Lösungen zu bieten.

Dazu zählen unter anderem die mangelnde Konsistenz bei moralischen Ratschlägen, die Tendenz zur Verstärkung von KI-Bias und Stereotypen sowie ethische Bedenken im Zusammenhang mit Datenschutz und Manipulation. Außerdem werde ich untersuchen, wie KI-Systeme, einschließlich ChatGPT, möglicherweise mein moralisches Urteilsvermögen beeinflussen und warum Transparenz allein möglicherweise nicht ausreicht, um den verantwortungsvollen Einsatz von KI sicherzustellen.

Ich möchte einen konstruktiven Dialog führen, der dazu beiträgt, KI und Chatbot-Technologien verantwortungsvoller und effektiver zu gestalten, damit sie ihren vollen Nutzen entfalten können, für die Arbeitswelt, mit Fokus auf das Marketing und die Öffentlichkeit.

Höre die Zusammenfassung von weniger als vier Minuten: 

 

 

Kritik ChatGPT, Einschränkungen und Risiken beim Einsatz von moralischen Ratschlägen?

Der Einsatz von Chatbots zur Bereitstellung von moralischen Ratschlägen birgt einige Einschränkungen und Risiken. Zum einen können Chatbots inkonsistente Ratschläge geben, was dazu führt, dass das moralische Urteilsvermögen der Nutzer eher korrumpiert als verbessert wird. Es besteht auch die Gefahr, dass Chatbots falsche Informationen geben oder fragwürdige Ratschläge erteilen. Zudem kann es passieren, dass Entscheidungsträger bereitwillig moralische Ratschläge von Chatbots befolgen, sogar wenn sie durch rote Flaggen davor gewarnt werden. Es ist auch wichtig zu beachten, dass Chatbots keine Emotionen haben, die ihr Urteilsvermögen beeinträchtigen, aber sie können dennoch fehlerhafte Empfehlungen geben. Es ist auch nicht sicher, ob Chatbots wirkliche moralische Agenten sind und ob sie dazu in der Lage sind, eine feste moralische Haltung zu haben. Daher ist es wichtig, die digitalen Kompetenzen der Nutzer zu verbessern und Chatbots besser zu gestalten, um ethischen Fragen gerecht zu werden. Es ist auch notwendig, die Zuverlässigkeit der Ratschläge zu verbessern, um die ethischen Anforderungen zu erfüllen. Die Anwendung von Chatbots und ähnlichen Bots erfordert weitere Überlegungen hinsichtlich Transparenz und Verantwortung. Kurz gesagt gibt es viele Aspekte zu berücksichtigen, um sicherzustellen, dass Chatbots zur Bereitstellung von moralischen Ratschlägen auf verantwortungsvolle und ethische Weise eingesetzt werden.

KI-Algorithmen sind voreingenommen und fehlerhaft. Laut dem Artikel „Verleumdet von Chat GPT-4: Meine eigene Bizarre Erfahrung mit der Künstlichkeit der ‚Künstlichen Intelligenz'“ sind KI-Algorithmen voreingenommen und fehlerhaft. Der Autor berichtet von seiner persönlichen Erfahrung mit einer KI-Plattform namens ChatGPT, die ihn fälschlicherweise der sexuellen Belästigung von Jurastudenten beschuldigt hat. Obwohl diese Anschuldigungen nie stattgefunden haben, hat die KI-Plattform falsche Berichte im Internet verbreitet. Der Autor warnt vor den Risiken und Voreingenommenheiten von KI-Systemen und betont, dass sie ihre eigenen Formen von Desinformation erzeugen können. Es gibt auch Bedenken hinsichtlich der Meinungsfreiheit beim Einsatz von KI-Systemen, insbesondere im Hinblick auf Zensurbestrebungen.

 

Was sind die Konsequenzen von KI-basierten Desinformationskampagnen im Vergleich zu menschlichen Kampagnen?

Die Konsequenzen von KI-basierten Desinformationskampagnen können genauso schädlich und manipulativ sein wie menschliche Kampagnen. In dem Artikel „Verleumdet von ChatGPT: Meine eigene Bizarre Erfahrung mit der Künstlichkeit der ‚Künstlichen Intelligenz'“ beschreibt der Professor Jonathan Turley, wie ein KI-System ihn fälschlicherweise der sexuellen Belästigung von Jurastudenten auf einer Alaska-Reise beschuldigt hat. Dies zeigt, dass KI-Systeme genauso voreingenommen und fehlerhaft sein können wie Menschen. Diese Systeme können auch ihre eigenen Formen der Desinformation erzeugen, ohne direkte Verantwortlichkeit zu haben.

Der Microsoft-Gründer und Milliardär fordert den Einsatz von KI nicht nur zur Bekämpfung „digitaler Fehlinformationen“, sondern auch zur „politischen Polarisierung“. In einem Interview mit „Handelsblatt Disrupt“ ruft er dazu auf, KI einzusetzen, um „verschiedene Verschwörungstheorien“ zu stoppen und zu verhindern, dass bestimmte Ansichten „durch digitale Kanäle verstärkt werden“. Gates argumentiert, dass KI die „politische Polarisierung“ bekämpfen kann, indem sie „Bestätigungsfehler“ kontrolliert. Es gibt jedoch Bedenken hinsichtlich der Meinungsfreiheit beim Einsatz von KI-Systemen. Einige führende Politiker der Demokraten haben auf eine stärkere Nutzung algorithmischer Systeme gedrängt, um die Bürger vor ihren eigenen Fehlentscheidungen zu schützen oder um als „Desinformation“ eingestufte Ansichten zu entfernen.

 

Über Chancen und Risiken

 

Was sind die Auswirkungen der KI-Entwicklung von Chatbots wie ChatGPT auf das moralische Urteilsvermögen der Nutzer?

Laut der in diesem Artikel beschriebenen Studie haben Chatbots wie ChatGPT inkonsistente moralische Ratschläge gegeben und das moralische Urteilsvermögen der Nutzer eher korrumpiert als verbessert. Obwohl ChatGPT als brillanter und einnehmender Gesprächspartner gilt, kann es falsche Informationen geben und fragwürdige Ratschläge erteilen. Es wurde gezeigt, dass die Ratschläge von ChatGPT das moralische Urteil der Nutzer beeinflussen, auch wenn sie sich bewusst sind, dass sie von einem Chatbot beraten werden. Die Autoren der Studie empfehlen, die digitalen Kompetenzen der Nutzer zu verbessern und ChatGPT und ähnliche Bots besser zu gestalten, um ethischen Fragen gerecht zu werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Anwendung von Chatbots weitere Überlegungen hinsichtlich Transparenz und Verantwortung erfordert, um ethischen Anforderungen gerecht zu werden.

 

 

Wie wurde das Experiment durchgeführt, um den Einfluss von ChatGPT auf das moralische Urteil der Nutzer zu untersuchen?

Das Experiment wurde in zwei Schritten durchgeführt. Zunächst wurde ChatGPT gefragt, ob es richtig ist, das Leben einer Person zu opfern, um fünf andere zu retten, um moralische Ratschläge zu erhalten. Anschließend wurde das Trolley-Problem den Probanden präsentiert, welches genau dieses Dilemma beinhaltet, zusammen mit der Antwort von ChatGPT, und sie wurden gebeten, ihr Urteil abzugeben. Es wurden insgesamt 1851 US-Bürger rekrutiert und nach dem Zufallsprinzip einer von 24 Bedingungen zugeteilt. Die Ergebnisse zeigten, dass ChatGPT inkonsistente moralische Ratschläge gibt und das moralische Urteil der Nutzer eher korrumpiert als verbessert. Die Nutzer unterschätzten auch den Einfluss von ChatGPT auf ihr eigenes moralisches Urteilsvermögen. Die Antworten der Probanden wurden in postexperimentellen Multiple-Choice-Fragen erfasst und ausgewertet.

 

Welche Bedeutung haben Sprachsoftware, ChatBot & Co für das Marketing und welche Auswirkungen ergeben sich daraus?

Technologie in Form von Sprachsoftware, Chatbots und ähnliche Technologien haben im Marketing eine immer größere Bedeutung gewonnen. Denn sie ermöglichen es Unternehmen, mit ihren Kunden auf eine persönliche und effiziente Art und Weise zu kommunizieren. Chatbots können interaktiv texten, unter anderem Antworten auf Fragen von Kunden verfassen, Bestellungen aufnehmen oder Navigationshilfe geben. Dabei sind sie rund um die Uhr verfügbar und können schnell und präzise agieren.

Durch den Einsatz von Sprachsoftware und Chatbots lassen sich auch Kosten einsparen, da weniger Personal benötigt wird und die Kundenbetreuung automatisiert werden kann. Außerdem können durch die Analyse von Kundenanfragen und -feedback wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, die zur Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen genutzt werden können.

Allerdings müssen Unternehmen bei der Nutzung von Sprachsoftware und Chatbots auch auf ethische Fragen achten. Denn diese Technologien können das moralische Urteilsvermögen der Nutzer beeinflussen und falsche Informationen oder Ratschläge geben. Eine transparente Kommunikation und Schulung der Nutzer im Umgang mit diesen Technologien ist daher von großer Bedeutung. Unternehmen sollten auch sicherstellen, dass die Ratschläge und Empfehlungen der Chatbots ethischen Standards entsprechen und die Datenschutzprobleme beachten.

 

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Inwiefern können Bildung und Schulungen auf Sprachmodellen die digitale Kompetenz der Nutzer verbessern, den verantwortungsvollen Einsatz von KI zu ermöglichen?

Kann die Kritik ChatGPT aufgelöst werden? Ein Ansatz ist es, durch Schulungen die digitalen Kompetenzen der Nutzer zu verbessern. Sie besitzen einen bedeutenden Einfluss auf den verantwortungsvollen Einsatz von KI. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Nutzer dazu neigen, die Ratschläge von ChatGPT zu befolgen, ohne sich über dessen Grenzen und Einschränkungen im Klaren zu sein. Schulungen können den Nutzern helfen, zu verstehen, wie KI funktioniert und welche Risiken und Herausforderungen damit verbunden sind. Mit einer besseren digitalen Kompetenz können sie dann besser abschätzen, wann und wie sie KI-Systeme wie Chatbots nutzen sollten und welche Bedenken sie berücksichtigen müssen. Weiterhin können durch Schulungen die Interaktionen zwischen Mensch und KI verbessert werden, indem die Nutzer lernen, wie sie ihre Interaktionen mit Bots besser gestalten können und wie sie vor Fehlern und Fehleinschätzungen geschützt werden können. Durch Schulungen können die Nutzer ihre digitale Kompetenz verbessern und die Nutzer dazu befähigen, die Vor- und Nachteile von KI-Systemen besser zu bewerten und zu einem besseren ethischen Entscheidungsfindungsprozess beizutragen.

 

Welche Maßnahmen könnten ergriffen werden, um die Risiken und Einschränkungen beim Einsatz von Chatbots zur Bereitstellung von moralischen Ratschlägen zu minimieren?

Um die Risiken und Einschränkungen beim Einsatz von Chatbots zur Bereitstellung von moralischen Ratschlägen zu minimieren, könnten mehrere Maßnahmen ergriffen werden. Eine Möglichkeit besteht darin, Chatbots so zu gestalten, dass sie keine moralischen Ratschläge geben und stattdessen Argumente für beide Seiten liefern, zusammen mit einem Vorbehalt. Ferner können die digitalen Kompetenzen der Nutzer verbessert werden, um ihnen zu helfen, die Grenzen der künstlichen Intelligenz zu verstehen. Dazu könnten Schulungen und Trainings für die Nutzer angeboten werden, damit sie sich besser auf den Umgang mit Chatbots vorbereiten können. Transparenz allein reicht dabei jedoch nicht aus, denn auch bei klaren Hinweisen auf die künstliche Natur des Chatbots geht der Einfluss auf das moralische Urteilsvermögen der Nutzer nicht verloren. Es muss daher auch eine verbesserte Zuverlässigkeit der Ratschläge angestrebt werden, die den ethischen Anforderungen gerecht werden und für die Nutzer nachvollziehbar sind. Eine umfassende Diskussion und Reflexion über die Einschränkungen, Risiken und Verantwortungen beim Einsatz von Chatbots für moralische Ratschläge ist daher notwendig, um deren erfolgreiche und effektive Nutzung sicherzustellen.

Und künftig? Befinden wir uns in einem Umbruch?

 

Ich fordere eine KI-Forschung mit Fokus KI-Ethik.

 

Die Automatisierung durch den Text-Roboter ChatGPT und weitere generative KI-Technologie ist verführerisch und verleitet zur Manipulation. Das Risiko der Falschinformationen ohne Quellenangaben und KI-gestützter Textgenerierung ist Fluch und Segen zugleich.

Dass die KI uns verdummt, ist weniger anzunehmen. Voraussetzung ist die Haltung dazu. Wenn wir sie als Werkzeug und Tool benutzen und konstruktiv-kritisch betrachten, kann es unbeabsichtigtes Fehlverhalten reduzieren. Viele ChatGPT-Beispiele wie in dem o. g. Experiment zeigen, dass die unbewusste Beeinflussung zu einer OpenAI-Kritik nötigt. Dennoch werden wir uns auf einem Weg neuer Intelligenz-Trends bewegen müssen. Wie ausdauerndes Wandern geübt werden muss, ist auch der Umgang mit KI zu trainieren. Dies kann am Modell, unabhängig vom Hype. Es ist bis auf Weiteres nicht zu erwarten, dass sich die KI selbst reproduzieren wird.

Kann sich der einzelne schützen? Ja, in dem wir unsere digitalen Kompetenzen verbessern und ethische Anforderungen gerecht werden. Um sich persönlich zu schützen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die von individuellen Bedürfnissen und Umständen abhängen. Grundsätzlich ist es wichtig, aktuelle Informationen von vertrauenswürdigen Quellen einzuholen und verantwortungsvoll zu handeln, um sowohl die eigene geistige Gesundheit als auch die der Mitmenschen zu schützen.

 

 

 

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